Wir machen Nachtleben und Kultur zu sichereren Orten.
Unser Herzensanliegen ist es, diese Räume für möglichst viele Menschen zugänglich und achtsam zu gestalten. Wir unterstützen Menschen dabei, ihre Erfahrungen im kulturellen und auch im psychedelischen Kontext besser integrieren zu können. Manchmal braucht es dafür genau das Richtige zur richtigen Zeit: Ruhe, Präsenz und einen sicheren Hafen zum Ankommen.

Wenn Menschen zur Ruhe kommen können, fällt es ihnen leichter, mit herausfordernden Situationen umzugehen und aus ihren Erfahrungen zu lernen. Diese innere Klarheit wirkt weiter – in den kulturellen Raum, den sie mitgestalten und prägen.

Deshalb wirken wir auf mehreren Ebenen direkt auf Veranstaltungen ein.
Persönlich, indem wir für Menschen da sind.
Ganzheitlich, indem wir sie dabei unterstützen, bewusstere Entscheidungen zu treffen.
Und ganz praktisch, mit konkreten Tipps und Werkzeugen, um Events sicherer, achtsamer und nachhaltiger zu machen.

Unser Ziel ist ein bewussterer Umgang mit Kultur, Konsum und Miteinander.

Das tun wir unter anderem durch:

  • PsyCare
  • Safer Use & Harm Reduction
  • Unterstützung von Veranstaltenden bei nachhaltiger Event-Gestaltung
  • Crew Care & Awareness

Das ist der Flausch, den wir nach außen in die Gesellschaft tragen.
Der Flausch nach innen – in uns selbst, in unsere Gemeinschaft und in unsere Crew – ist Thema dieses Dokuments.

Viel Spaß <3

Das Fundament unserer gemeinsamen Arbeit ist, dass wir gut auf uns selbst und aufeinander achten.

Unsere eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und sie in der Gruppe zu teilen, ist das Herzstück unserer Verbindung und unseres Wirkens. Nur so können wir einander – und unseren Gästen – offen, achtsam und sensibel begegnen.

Natürlich gelingt uns das nicht immer. Das ist menschlich, und dessen sind wir uns bewusst. Dieses Bewusstsein hilft uns, auch dann liebevoll miteinander zu bleiben, wenn jemand gerade dichtmacht, sich zurückzieht oder Abstand braucht – und diese Menschen weiterhin als wertvollen Teil unseres Flauschhaufens zu erleben.

Wir alle sind auf dem Weg, einen für uns stimmigen Umgang mit Nähe und Distanz zu finden. Uns selbst und anderen einzugestehen, dass wir dabei Lernende sind, stärkt unser Vertrauen – und macht es möglich, wirklich auf uns und aufeinander aufzupassen.

Wir möchten auf Augenhöhe miteinander arbeiten. Das gelingt nur, wenn wir uns der automatisch entstehenden Machtverhältnisse bewusst sind und sie gemeinsam reflektieren.

Macht entsteht zum Beispiel durch unterschiedlich verfügbare Zeit und Energie, durch Informationen, die bei wenigen Wissensträger*innen gebündelt sind, oder durch die Dauer, die jemand bereits Teil des Projekts ist. Auch individuell erlernte Strategien, sich in Gruppen zu bewegen und Einfluss zu nehmen, können zu Machtgefällen beitragen. Machtdynamiken entstehen also immer – entscheidend ist, wie bewusst wir mit ihnen umgehen.

Für einen achtsamen und transparenten Umgang damit:

  • teilen wir alle gruppenrelevanten Infos in den für alle einsichtigen Telegramchannels
  • gibt es Awareness-Ansprechpersonen. Aktueller AK Awareness: Vivi und Freddie
  • machen wir nach der Saison eine Supervision
  • arbeiten wir soziokratisch

Für den Einstieg in unsere Flauschstrukturen gibt es ein Onboarding, das dir Orientierung gibt und dich willkommen heißt.

Alle von uns ordnen sich selbst einem Arbeitskreis (AK) zu. Nimm dir dafür gern ausreichend Zeit und entscheide nach deinen persönlichen Superpowers – und danach, wo gerade Unterstützung gebraucht wird. So entsteht ein gutes Zusammenspiel aus Freude, Fähigkeiten und Bedarf.

Die Arbeitskreise entsenden Abgesandte in die Koordinationskreistreffen. In diesen Ko-Kreis-Treffen fließt die Arbeit der einzelnen Kreise zusammen und wird miteinander verbunden.

Für unsere Online-Treffen nutzen wir einen gemeinsamen Zoom-Raum:
https://uni-koeln.zoom.us/j/98916171692?pwd=a0hZWVFsLzZWZVNYd0Q0NGJYbHhrUT09

Sag gern kurz Hallo und frag offen nach einer Einführung. Niemand muss hier alles sofort wissen oder können.

Lass dich von den Menschis aus deinem Arbeitskreis abholen und ein bisschen betüdeln, bis du deinen Platz und deine Aufgabe gefunden hast. Ankommen darf Zeit brauchen.

Wir alle tragen gemeinsam Verantwortung für uns selbst und für unsere Arbeit. Wenn du spürst, dass ein nächstes Treffen sinnvoll wäre, stell gern eine Umfrage mit Terminvorschlägen ein. Und genauso wichtig: Wenn du gerade nicht kannst – weil du erschöpft bist oder aus anderen Gründen – sag deinem Arbeitskreis bitte Bescheid. Das ist völlig okay.

Du brauchst Informationen? Frag gern im passenden Arbeitskreis nach – und hake ruhig noch einmal nach, falls keine Antwort kommt. Manchmal braucht es einfach einen kleinen Reminder.

Du fühlst dich gerade orientierungslos oder es gibt ein anderes Thema? Kein Problem 🙂 Das ist normal. Ansprechpartner*innen dafür findest du im Arbeitskreis „Vertrauenspersonen und Soziokratienerds“.

Für unsere Zusammenarbeit gibt es verschiedene Telegram-Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:

Flausch & Tüdel – Vereins Space
Für Hintergrundarbeit wie Vereinsorganisation und strukturelle Themen.

Moyn Flausch 2024
Hier bündeln sich die Arbeitskreise rund um das Moyn-Festival.

Mystic Creatures Flausch 2024
Der gemeinsame Raum für alle Arbeitskreise zum Mystic-Creatures-Festival.

Gerade in digitalen Gruppen kann Abgrenzung manchmal herausfordernd sein – das kennen wir alle. Es reicht völlig, wenn du in den Arbeitskreisen aktiv mitliest und dich einbringst, in denen du auch mitarbeitest, sowie in der Gruppe „Wichtig für Alle“. Alles andere darfst du bewusst loslassen.